The first wealth is health


In diesem Beitrag möchte ich mal ganz Off-Topic mit euch über bewusste Ernährung reden. Dabei geht es mir nicht nur um die gute Figur, die man dann schließlich macht, sondern um die Gesundheit und das Wohlbefinden, die leider viel zu oft für selbstverständlich genommen werden. Wir können unserem Köper nicht einfach entfliehen, können uns keinen neuen kaufen und wenn er am Ende ist, sind wir es auch. Scrollt weiter, um Ernährungs-Mythen auf den Grund zu gehen und um herauszufinden, wieso die Pfunde nicht purzeln, egal wie viel Sport wir machen und wieso das Fett sich immer wieder an den Problemzonen ansammelt.


Die Gesundheit
Ein Thema mit dem ich mich schon seit längerer Zeit befasse, ist die Gesundheit. Ein Thema, das nicht auf die leichte Schulter und nie für selbstverständlich genommen werden sollte. Ein Zitat einer Ärztin war für mich dabei nicht ganz unbedeutend: "Everytime you eat or drink, you are either feeding disease or fighting it.". Denn wenn wir genau überlegen, je älter wir werden, desto schwächer werden wir. Es gibt Menschen, die leben 120 Jahre und es gibt diejenigen, die im Alter von 60 schon mehrere Krankheiten bekämpfen mussten und dann wieder welche, die gegen diese leider verloren haben. Unser Körper ist das einzige was uns wirklich gehört und im Endeffekt, das einzige was uns ein Leben lang begleitet. Ist unsere Gesundheit weg, ist alles verloren.



'YOLO'
Nun gibt es Menschen, die sich denken "man lebt nur einmal" und zu sich nehmen, was auch immer ihnen gefällt. Dann Sprüche wie, "es kommt nicht drauf an wie lange man lebt, sonder wie gut man lebt" und nochmal ganz kluge mit der Behauptung "am Ende landet mein Körper eh unter der Erde". Für mich klingen diese Sprüche nach faueln ausreden, um nicht der Tatsache ins Auge zu blicken, dass jeder Mensch selbst verantwortlich für seine Gesundheit ist. Natürlich ist Fast Food einfacher und wegen den Geschmacksverstärkern köstlicher, natürlich hält Essen in Dosen länger und ist günstiger und sicherlich schießt der Dopaminkegel in den siebten Himmel, wenn man eine leckere Packung Süßigkeiten öffnet und innerhalb weniger Minuten verschlingt.



Am Ende der Kräfte
Dennoch tut nichts mehr weh, als zuzusehen, wie der eigene Körper versagt. Krebs, Diabetes, Adipositas und viele weitere Krankheiten, die rasanter Steigen als die Weltbevölkerung, sind Auswirkungen mangelhafter Ernährung. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass seitdem die berühmtesten Fast Food Ketten ihre Türen geöffnet haben, die Krebsraten um mehr als das Doppelte gestiegen sind. Die Wahrheit ist, ca. 43% der Frauen und 51% der Männer in Deutschland sind im Laufe ihres Lebens von einer Krebserkrankung betroffen (Schätzungen des Zentrums für Krebsregisterdaten). Natürlich kann man gegen erbliche Krankheiten wenig vorbeugen, doch für alle anderen gibt es Wege, das Erkrankungsrisiko zu beeinflussen.



Ernährung
Einer der wichtigsten Faktoren, abgesehen von Alkohol und Tabak, ist dabei die Ernährung (mehr zu den anderen hier). Ich will mit dem ganzen nicht sagen, dass man Veganer werden muss und ansonsten direkt krank wird. Es gibt viele Menschen, die nicht auf ihre Ernährung achten und gesund erscheinen, in diesen Fällen bestätigen Ausnahmen jedoch immer die Regel. Dennoch ist es nur ratsam den eigenen Körper zu nähren, ihm für seine tägliche Arbeit zu danken und eine Bewusste Ernährung einzuschlagen, um in erster Linie Risiken vorzubeugen und das eigene Wohlbefinden zu fördern. Hab ihr nicht manchmal auch ein schreckliches Gefühl im Magen, wenn ihr zwei Packungen Chips hintereinander isst, einen Burger mit Cola runterspült und schließlich noch ein paar Stücke Schokobrownies verschlingt? In schlechten Gefühls-Zeiten tendieren wir oft dazu Essen als eine Art Therapie zu missbrauchen, dabei ist es in Wirklichkeit unsere einzige Möglichkeit um Kraft zu tanken. Wer sich nur einen Tag komplett gesund ernährt, weiß wie gut man dann Nachts einschlafen kann und spürt förmlich wie der Körper sich bedankt.



Was schadet meinem Körper? 

Milch
Ich kann durch die Studien und Dokumentationen, die ich im Laufe der Jahre gelesen und gesehen habe, nur davon abraten Kuh-Milch zu trinken oder allgemein Milchprodukte zu sich zu nehmen. Es ist auch für mich extrem schwer, mich danach zu richten, dennoch versuche ich es so oft wie möglich zu vermeiden.

Kuh-Milch kräftigt nicht die Knochen, sondern erhöht das Risiko von Knochenbrüchen, Krebs, Herzattacken, Alzheimer, Diabetes, Impotenz, Akne, Osteoporose, plötzlicher Kindestod etc. Zwar enthält diese Milch Calcium, wird jedoch durch den Verarbeitungsprozess fast komplett zerstört und landet definitiv nicht in unserem Körper. Allein die Hormone und anderen Spritzen, die diesen Tieren zugeführt werden, sind absolutes Gift für uns. Kuh-Milch ist einzig und allein für Kälber geeignet und sollte nicht von Menschen verzehrt werden (eine Liste der Fakten auf Deutsch hier).
Wer aber immer noch der Meinung ist, dass Milch absolut gesund ist und dass vor allem Heranwachsende viel davon zu sich nehmen sollten, der schaut sich erst dieses super kurze Video an und sagt mir in den Kommentaren, ob er immer noch der Meinung ist, Kuh-Milch würde uns auch nur im Entferntesten helfen: VIDEO (Achtung, ich konnte deswegen einige Nächte nicht schlafen.)

Gute und sehr gesunde Alternativen sind Mandelmilch und Kokosmilch. Einige der vielen Vorteile von Kokosmilch sind: Hilft beim Muskelaufbau und reduziert Fett, beugt Eisenmangel, Arthritis und Diabetes vor (reguliert den Zuckerspiegel im Blut). 





Fleisch
Zahlreiche Studien haben schon bewiesen, dass der Konsum von Fleischprodukten viele gesundheitliche Risiken mit sich zieht: "Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weißt auf die enge Beziehung zwischen dem Konsum von rotem Fleisch und Fleischwaren und der Tumorentstehung hin." (Quelle: hier).

Dass Fleisch auch ein "unverzichtbarer Nährstofflieferant" ist, ist eines der größten Ernährungs-Mythen, die sich in der Gesellschaft durchgesetzt haben. Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte können unseren Proteinbedarf mehr als reichlich decken. Diese Alternativen haben nicht nur weniger Fett, sondern sind auch cholesterinfrei. Ein rein pflanzlicher Veggieburger hat beispielsweise ca. 70% weniger Fett und gerade mal 2g weniger Einweißgehalt als ein Rindfleisch-Burger (Quelle: verbu.de). Der Mythos, der "unverzichtbaren" Fleischprodukte ist hiermit nichtig.

Wer aber nicht darauf verzichten kann oder will, sollte versuchen den Konsum zu reduzieren, am besten nur noch Bio-Fleisch kaufen und verarbeitetes Fleisch komplett aus der Menü-Liste streichen. Den Unterschied kann man nicht zu sehen sondern auch schmecken. Man sollte von der Herkunft des Fleisches Bescheid wissen und wenn es nicht der Fall ist, komplett darauf verzichten. Aber um genau zu sein, die Schlachtungsprozesse bei Massentierhaltungen und bei Bio-Fleisch sind identisch und die Tiere erleiden den gleichen qualvollen Tod.

Ich möchte hiermit niemanden dazu auffordern Vegetarier zu werden, denn selbst ich weiß, dass wenn man von Kind auf gewohnt war immer Fleisch zu sich zu nehmen, man später Schwierigkeiten hat, eine andere Ernährung einzuschlagen. Komplett habe ich auch noch nicht geschafft es aus meinem Leben zu isolieren, kann aber behaupten, dass ich es auf ein Minimum reduziert habe und immer versuche Alternativen zu probieren.

Eine lange Liste von leckeren Alternativen zu Fleisch mit guten Rezepten gibt es hier.

Speiseöle
Ein weiterer Aspekt unserer Ernährung, dem wir nicht genug Ausmerksamkeit schenken. Welches Öl wir für unser Essen verwenden und wie wir es verarbeiten ist signifikant für unsere Gesundheit. "Laut Erasmus seien die besten und sichersten Speiseöle solche, die bei geringer Temperatur gepresst wurden und aus biologisch angebauten Samen und Nüssen gewonnen werden." (Quelle: hier). Palmöl und Rapsöl sind die schlimmsten Öle, die man dem Körper antun kann. Entgegen der öffentlichen Meinung, sind im Rapsöl gefährliche Transfette enthalten, die der Gesundheit schaden und zu Vitamin E-Mangel führen können (Quelle: hier).

Was kann ich ändern?
Die Erde ist überfüllt mit leckeren Lebensmittel, die die Lebensqualität erheblich verbessern. Es mag sein, dass Obst und Gemüse teurer sind, als eine Schachtel Spaghetti. Aber Rohkost ist voller Balststoffe und hält länger satt. Wer oft und gerne Fast Food ist, weiß, dass es nicht lange satt hält und man bald wieder neues Essen kaufen muss. Auf Limonaden und alle anderen Getränke außer Wasser und Tee würde ich verzichten. Auch Säfte (sogar selbstgepresste) würde ich vermeiden und lieber die Frucht an sich essen. Natürlich ist ein frischgepresster Saft gesund, aber enthält viel zu viel Zucker, dadurch, dass man für ein einziges Glass mindestens fünf Orangen braucht, wobei man niemals schaffen würde fünf Orangen hintereinander zu essen. 

Die Ernährung komplett umzustellen ist definitiv sehr schwer, aber auf kleine Angewohnheiten zu verzichten können schon viel helfen. Solange man alles im Maß hält (Süßigkeiten, Fast Food etc.) hat man auch schon einen wichtigen Schritt getan.

Ein Anfang wären auch Bio-Produkte und der Einkauf im Reformhaus. Es gibt viele Ratgeber im Internet und tolle Bücher, die diverse Ernährungstipps geben. In meinem nächsten Beitrag zeige ich euch eine Review zu der Seite nu3, die ausschließlich gesunde Produkte verkauft und stelle euch einige von diesen vor. 


Quelle: http://www.reinhardwolf.net/gesunde-ernaehrung/
Jetzt aber genug. Ich könnte noch Tage weiterschreiben und predigen :D, aber sagt mal
wollt ihr in Zukunft mehr solcher Beiträge lesen? Ich würde mich über Rückmeldungen und kontruktive Kritik freuen. 

17 comments

  1. Such a great post!!!! Love it as well as the title! :)

    www.nomoretulips.blogspot.com

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  2. Wow was für ein toller Post! Ich bin sehr begeistert Gilda! Schreib ruhig öfter über solche Themen. War sehr interessant zu lesen und hat mal wieder die Augen geöffnet, dass man bewusster leben sollte. Klar kommen manche Krankheiten auch so. Allerdings kann man mit einer bewussten Ernährung sehr viel machen. Ich halte es nicht für sinnvoll nach der Einstellung "Man lebt nur einmal" zu leben. Es ist auf jeden Fall wichtig die Ernährung immer im Blick zu haben. Ich bin Vegetarierin aber ich verstehe auch wenn es Menschen gibt die Fleisch essen. Allerdings sollte man das auch zu schätzen wissen und in Maßen essen. Finde ich super dass du deinen Konsum minimiert hast und kann total nachvollziehen dass es nicht einfach ist Vegetarier zu werden wenn man damit aufgewachsen ist. War anfangs bei mir auch nicht einfach :)
    Liebe Grüße <3
    Larissa

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    1. Dankeschön :) Es freut mich, dass es dir gefallen hat. Ich hoffe ich schaffe es auch eines Tages, vegetarisch zu leben. Danke für deinen Kommentar, es hat mich gefreut ihn zu lesen :)

      LG

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  3. Ich glaub viele wollen sowas nicht hören, aber ich finde es interessant. Das mit der Milch war mir nicht klar. Danke für den Tipp. Love, Eileen Beautyarea & more

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  4. amazing post nice!! and lovely outfit
    tweetykel.blogspot.com

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  5. Sehr schön geschrieben, da kriegt man richtig Hunger auf was frisches.

    Liebste Grüße aus Hamburg,
    totallykaty

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  6. Lovely motivational post! We should all take more care about ourselves and eat more good food! Thanks for sharing dear! xoxo

    Vildana from Living Like V & Stalia Is BAE

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  7. Ich finde den post richtig toll geschrieben und total inspirierend! Gefällt mir sehr gut!
    Liebe Grüße
    www.janinewx.com

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  8. Toller Post! Ich achte auf sehr auf meine Ernährung. Neben dem Sport ist das eines meiner größten Hobbys. Fleisch esse ich so gut wie gar nicht. Ich fühle mich nun viel besser als vorher!

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  9. Ich habe mich auch vor zwei Jahren für eine bewusstere Ernährung entschieden. Auch wenn ich nicht auf Kuhmilch oder Fleisch verzichte geht es mir seitdem viel besser und ich bin einfach viel gesünder.

    Liebste Grüße,
    Marina von Love & Fashion

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  10. Wow ein echt klasse Post! Ist super interessant zu lesen!
    Ja also ich würde mich super über mehr solche Posts freuen! Gerne gerne :)


    Ich wünsche dir einen wundervollen Tag <3
    Liebst, Sarah von Belle Mélange

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  11. Hey,
    echt ein richtig guter Post, bin nun neue Leserin. :) Habe auch vor kurzem angefangen, viel viel mehr Obst und Gemüse zu essen und viel bewusster zu leben, was einem ein ganz anderes Lebensgefühl gibt, wie ich finde.

    Viele Grüße,
    Michelle von Champagne Copper

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  12. Beautiful motivational post dear,love it!! <3

    mystylishcorner.blogspot.ba

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  13. This comment has been removed by the author.

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  14. Ein sehr schöner Blogeintrag! Vor allem der Absatz zum Fleischkonsum hat mir gefallen. Ich bin auch keine Vegetarierin, aber ich versuche meinen Fleischkonsum zu reduzieren. Da ich mehrere Praktika bei Tierärzten gemacht habe, war ich auch schon auf einigen Bauernhöfen und im Schlachthof - und ich kann bestätigen, dass es bei der Haltung Unterschiede zwischen "normalen" und Bio-Bauernhöfen gibt.

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    1. Danke, Liebste! Also soweit ich mich informiert habe, werden Tiere von einzelnen Bauern sehr gut behandelt, das sind dann die, die am Wochenende ihre Produkte auf dem Markt verkaufen. Was ich aber über die Bio-Produkte im Supermarkt gehört habe war, dass sie unter gleichen Bedinngungen leben müssen, nur anderes Futter und keine Spritzen etc. bekommen.

      Aber ich hoffe, hoffe, dass du Recht hast und Bio heißt, die Tiere wurden gut behandelt.

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